Ja zum Fettabscheider

Lieber klug investieren als teuer bezahlen!

Regelmäßig warten und bis zu € 20 609 sparen!

Auch ein eingebauter Fettabscheider kann keine Wunder wirken, wenn er nicht regelmäßig gewartet wird. Kommt es aufgrund der fehlenden Wartung zu Verstopfungen der Abwasserrohre verringert sich der Betriebsgewinn um € 20 609!

Neier - € 32 456 sparen & sorgenfreier wirtschaften

Die Meinung, ein Fettabscheider sei eine sinnlose Investition, kann schon lange nicht mehr vertreten werden! Können sich doch Betriebe durch ausbleibende Verstopfungen durch den Fettabscheider bis zu € 32 456 sparen!

Tirols teuerste Knödel um nur € 39 765,50

Ein Fettabscheider ist nur so gut wie seine Wartung! Nur der Einbau dieser Wunderwaffe ist zu wenig und kann dazu führen, dass der Preis der Tiroler Spezialität in einigen Sekunden um ein vielfaches, um genau zu sein um € 39 765,50 steigt!

  • 20 609 Euro und mehr

    Fehlt der Fettabscheider kann’s so richtig teuer werden. Das kann allerdings ganz einfach vermieden werden! Wie? Indem Sie rechtzeitig in die richtigen Fettabscheider investieren. Denn Fettabscheider sind wahre Wundermittel: Sie halten Fette und Öle vom Abwasser fern und schützen somit Betriebe nicht bloß vor unangenehmen Verstopfungen und hohen Reparaturkosten der Hauskanäle, sondern reduzieren auch die negativen Auswirkungen auf die Umwelt und machen den Energiegewinn durch alte Fette möglich.

Wer braucht einen Fettabscheider?

Alle, die ein Gewerbe betreiben, bei dem fetthaltiges Abwasser anfällt.

Grundsätzlich betrifft das:

  • Küchen von Gastronomie- & Hotelbetrie­ben
  • Autobahnraststätten & Jugendherbergen
  • Ortsfeste Kleingastronomie (Imbissbuden)
  • Küchenbetriebe (z. B. Werksküchen, Kantinen, Mensen, Cateringbetriebe, …)
  • Lokale der Systemgastronomie (alle Fast-Food-Ketten)
  • Fertigmenühersteller, Liefer-/Abholküchen (Take-Away)
  • Kasernen etc.

Es gibt jedoch spezielle Voraussetzungen und Ausnahmen:

  • Variante A
    Wenn bei der Verabreichung/Ausgabe von warmen Speisen in Betrieben mehr als 30 Verabreichungsplätze innen oder im Freien vorhanden sind. Bei Saisonbetrieben (z.B. Ausflugsrestaurants, Berggasthöfen, Skihütten etc.) ist die Anzahl der Verabreichungsplätze innen und im Freien zu addieren.

  • Variante B
    Wenn an den Öffnungstagen mindestens 50 Essensportionen (Jahresdurchschnitt) oder zumindest zweimal im Monat mehr als 100 Essensportionen pro Tag hergestellt werden. Dabei wird die Essensportion als „eine Hauptspeise“ definiert.

Rechtsgrundlagen

Hinweise zu den geltenden Bestimmungen in Österreich und Tirol gibt es in den nachfolgenden Rechtsgrundlagen:

  • Allgemeinen Abwasseremissionsverordnung (AAEV, BGBl Nr. 179/1991 idFd BGBl. II Nr. 332/2019)
  • Indirekteinleiterverordnung (IEV, BGBl. II Nr. 222/1998 idFd BGBl. II Nr. 332/2019)
  • ÖNORM EN 1825 „Abscheideranlagen für Fette“, Teil 1 (1.1. 2005) und Teil 2 (1.9. 2002)
  • Was passiert im Fettabscheider?
    Blick auf den Prozess

    Fettabscheider trennen Fette, Öle und Schlamm vom Abwasser. So verhindern sie, dass die Schadstoffe in die Kanalisation und in die Kläranlagen gelangen.

    Das Prinzip dahinter ist einfach wie effektiv: Durch die Schwerkraft – genauer gesagt die unterschiedlichen Dichten – schwimmen leichte Fette und Öle auf dem Wasser. Die schweren Partikel sinken hingegen nach unten und setzen sich schließlich als Schlamm ab.

  • Warum braucht es Fettabscheider?
    Unverzichtbare Geräte

    Weil Fette und Öle in der Kanalisation und in Kläranlagen große Probleme verursachen. Werden sie nicht richtig abgetrennt, entstehen hartnäckige Ablagerungen. Die verstopfen Abflüsse und können zu einem Betriebsausfall führen. Nebenwirkung sind unangenehme Gerüche aus den Abflüssen, die durch mikrobielle Zersetzungsprozesse entstehen. Hinzu kommt der finanzielle Aspekt: Die Beseitigung von Ablagerungen und Korrosions-Schäden kann große wirtschaftliche Schäden verursachen.

Welcher Fettabscheider ist der Richtige?

  • Die Unterschiede

    Bei der Wahl des richtigen Systems sind zwei markante Unterschiede zu beachten: Einerseits wird zwischen zwei Einbautypen (Erdeinbau und freistehender Fettabscheider) unterschieden. Andererseits gibt es zwei Entsorgungstypen (Komplett- und Teilentsorgung). Jeder davon hat seine Vor- und Nachteile:

  • Einbautypen

    ERDEINBAU bedeutet, dass der Fettabscheider außerhalb des Hauses im Erdreich in die Hauskanalleitung eingebunden wird. Gerade große Fettabscheider können so besser untergebracht werden. Ein wichtiger Vorteil liegt darin, dass die Geruchsentwicklung bei Wartung- und Entsorgung des Fettabscheiders weniger störend ist.

    FREISTEHENDE FETTABSCHEIDER sind gut zugänglich in Räumen untergebracht. Das erleichtert die monatliche Wartung, und der Betriebszustand ist gut erkennbar. Werden die Geräte gewartet oder das Fett entsorgt, können unangenehme Gerüche im Raum entstehen.

  • Entsorgungstypen

    KOMPLETTENTSORUNG: Dabei wird der Fettabscheider regelmäßig durch ein Saugfahrzeug geleert, gereinigt und wieder befüllt. Der komplette Inhalt wird zu einer Kläranlage transportiert und im dortigen Faulturm weiterbehandelt. Fällt die Wahl auf die Komplettentsorgung, sind die Investitionskosten geringer als bei der Teilentsorgung.
    Die Entsorgungskosten sind aber durch das zusätzlich transportierte Wasser höher als bei der Teilentsorgung

    TEILENTSORGUNG: Im Unterschied zur Komplettentsorgung gibt es bei der Teilentsorgung keine beständige Entleerung. Stattdessen werden Speisereste und störende Stoffe durch ein Sieb aufgehalten und abgetrennt. Die schwimmende Fettschicht wird täglich abgesaugt und in einem separaten Behälter gesammelt. Erst wenn dieser voll ist, wird eine Entsorgung notwendig. Vorteile der Teilentsorgung sind der geringe Platzbedarf des Fettabscheiders und die niedrigen Entsorgungskosten. Durch das kontinuierliche Fett-Abschöpfen arbeitet der Fettabscheider stets optimal. Der Einbau ist bei diesem System jedoch nur freistehend möglich und auch die Investitionskosten sind höher.